AVDK von 1829

Impressionen der vergangenen Jahre

Impressionen

Das Sessionsheft 2016/17

Das Sessionsheft 2015/16

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Das Sessionsheft 2014

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Närrischer Dienstag 2013

War das ein Empfang beim Närrischen Dienstag!

Zu den Klängen des Bundesfanfarenkorps aus Neuss stand der Elferrat Spalier und begrüßte die wieder toll verkleideten Gäste. Die erwartete im Saal die zweite Überraschung: Eine beeindruckende Lasershow mit vielen Düsseldorfer Motiven. Das ging richtig ans Herz. Keine Zeit zum „kriechen“, es begann der furiose Einmarsch des Elferrats , umrahmt vom Düsseldorfer Prinzenpaar in Begleitung der Leibgarde des Prinzen und der Leibgarde der Venetia zu den Klängen des Bundesfanfarenkorps und der Kapelle Helmut Bloetgen, die die auftretenden Künstler den Abend begleitete. „Janz schön vill Volk op de Bühn!“ Der Prinz war super vorbereitet und hielt ein kleines Referat zur Geschichte des AVDK, des ältesten Düsseldorfer Karnevalsvereins. von 1829. Da konnten selbst Fast-Gründungsmitglieder im Elferrat noch was lernen.

Nach dieser fulminanten Eröffnung war kein Eis mehr vorhanden, dass Klaus Rubbrecht mit seinem Affen Willi brechen musste. Die frechen Beiträge vom Affen Willi wurden begeistert aufgenommen. Schon jetzt war die Stimmung weit oben und so standen die ersten Jecken schon bei der Ankündigung der Bläck Fööss auf den Stühlen. Nach 20 Minuten begeistertem Mitsingen und Mitklatschen waren sie schon bereit, die Sitzung in ein Stehevent umzuwandeln. Aber ob die Begeisterungsstürme den Bläck Fööss, den Brings oder den Räubern galten, der Präsident des AVDK Stefan Kleinehr schaffte es immer wieder, den Adrenalinspiegel so weit abzusenken, dass die Narren den Wortbeiträgen zuhörten. Und das sollte sich lohnen. Nach Martin Schopps, der endgültig bei den Spitzenrednern im rheinischen Karneval angekommen ist, hatten der Ehrensenator des AVDK, Guido Cantz und Bernd Stelter das Publikum fest im Griff. Endlose Lachsalven waren die Belohnung. Zwischendurch gab es noch eine Rock `n` Roll-Einlage des Elferrats zusammen mit dem Prinzenpaar. Nach vier Stunden Programm und vier Spitzenbands hatte es Knacki Deuser nicht leicht, seine feinen Pointen an das mittlerweile tanzwütige Narrenvolk zu bringen. Seine Tanzeinlagen fanden jedoch begeisterten Zuspruch. Jetzt wurde nur noch gefeiert. Nach den Paveiern kam nach Mitternacht Querbeat, für viele die Überraschungsband, die mit ihren Sambarhythmen bei verrücktem Outfit und Tanzeinlagen auch die Narren , die sich eigentlich schon singend, tanzend und lachend verausgabt hatten, noch einmal von den Stühlen rissen

Ein toller Abend, den viele noch nicht beenden wollten. Brauchten sie ja auch nicht, im Foyer gab es noch lange Musik und Bier.

Die original Brauhaussitzung des AVDK im Stammhaus der Schumacher-Brauerei

Nach den Erfolgen im letzten Jahr: Christian Pape musste einfach wiederkommen. Er kam, und wie! Als er zum Abschluss mit seinem Keyboard Spieler und musikalischem Leiter Dr. Stefan Bimmermann einen Holzschuhtanz hinlegte , hatten die Jecken schon das Gefühl, den Höhepunkt der Veranstaltung zu erleben. Hätte Lortzing das erlebt, er hätte seine Oper nicht Zar und Zimmermann , sondern Star und Bimmermann getauft. Jedenfalls fanden die Swinging Funfares ein bedeutend aufnahmebereiteres Publikum als die Bühne vor. Kein Problem, für Schlagzeug und Keyboard war die Bühne groß genug, Sänger, Trompeter und Posaunisten finden im ganzen Brauhaus auf Tischen und Bänken Platz. Spätestens jetzt waren auch die wach, die erst am frühen Morgen von der letzten Karnevalsfeier nach Hause gekommen waren.

Dann durfte wieder gelacht werden, diesmal mit Martin Schopps, mittlerweile einer der ganz Großen im rheinischen Karneval. Während BOB bisher zugegeben hatte, bei der „Sauerei“ immer dabei zu sein, bei ihrem neuen Song „will es keiner gewesen sein“ Die Jecken namens nicht übel, im Gegenteil, sie sangen kräftig mit. Ein Höhepunkt, der Einzug des Prinzenpaars. Prinz Carsten I und Venetia Ursula fühlten sich so richtig wohl beim AVDK und der herzlichen familiären Atmosphäre im Hause Schumacher und verteilten reichlich Prinzenorden. Wer wie Achnes Kasulke große Säle zum Kochen bringen kann, hat so ein Brauhaus erst recht im Griff. Männer wie Frauen freuten sich diebisch über die kleinen Seitenhiebe auf das jeweils andere Geschlecht. Mit Achim und Olli lässt sich prima schunkeln, ihr „Jeckenkarussell geht aber auch prima ins Ohr. De Fetzer, die Haus-und Hofband der Schumacher-Brauerei bildeten den Abschluss, und sie heizten die Jecken nochmal so richtig auf.

Als der Präsident des AVDK Stefan Kleinehr das Sitzungsende verkündete wollte noch keiner nach Hause gehen, musste er auch nicht, es gab weiterhin genug Schumacher Alt zu weiterhin normalen Brauhauspreisen.

„Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder…“

Doch, sie kommt jedes Jahr wieder, die Mädchensitzung des AVDK im Stammhaus der Brauerei Schumacher. Seit einem Jahr ausverkauft und entsprechend groß die Bereitschaft der Mädchen zwischen 16 und 86 zu lachen, zu singen und zu tanzen. Die Swinging Funfares zu Beginn hatten also leichtes Spiel. Bereits nach dem 3. Ton standen die ersten schon auf den Stühlen und Bänken. Und bereits nach 20 Minuten erscholl es – nicht zum letzten Mal an diesem Abend – „ an Tagen wie diesen“. Waren da Wortbeiträge überhaupt möglich? Na klar, wenn die Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals wie Klaus und Willi Guido Cantz und Christian Pape auftreten. Auch in einer Mädchensitzung wird ein Chauwi akzeptiert, er muss nur witzig, originell , aber vor allem eine Handpuppe sein. Willi der Affe erfüllt alle Kriterien und entsprechend groß war die Begeisterung.

Dann kam das Prinzenpaar, eigentlich sollte in einer Mädchensitzung die Venetia Nr. 1 sein, aber der Prinz ist ja sooo süüüss! Venetia Ursula fand es toll, auch mal die Mädchensitzung von oben zu sehen, aber im nächsten Jahr versprach sie den Närrinnen, „bin ich wieder mitten unter Euch!“ Wer wie die Venetia die Mädchensitzung seit Jahren besucht, kennt ihren Wert. Entsprechend war das Loblied auf die Gastgeber, die Familie Schnitzler-Ungermann und die großzügige Verleihung der Prinzenpaarorden. Guido Cantz, Ehrensenator des AVDK und bei jeder Mädchensitzung dabei, fühlte sich wie zu Hause. Als junger Vater und mit seiner unvergleichlichen Plaudertaktik hatte er die Mädels im Griff, stehende Ovationen waren der verdiente Lohn. Mit BOB war aber wieder singen, klatschen und tanzen angesagt. „Alle waren dabei, auch wenns dann keiner gewesen sein will.“ So klingen Hits!

Wer wagt denn in diesem kochenden Saal noch einen Wortbeitrag, ein Masochist? Nein, Christian Pape mit seinem Partner Dr. Stefan Bimmermann, den Närrinnen aus dem letzten Jahr als die Überraschungsnummer noch in bester Erinnerung. Und die Erwartungen wurden noch übertroffen. Nach einem brillianten Vortrag mussten beim Holzschuhtanz gleich 2 (gleiche) Pullunder dran glauben. Für die Zugabe – ein Auftritt als Michael Jackson Double – ein dritter. Nach diesen Tanzeinlagen konnte selbst ein so souveräner Sitzungsleiter wie der Präsident des AVDK, Stefan Kleinehr, die Mädels nur schwer auf Kurs halten. Brauchte er aber auch nicht; denn jetzt heizten die Kölschen Bengels die Närrinnen richtig ein, jetzt saß keine mehr. Und wieder: „wünscht man sich Unendlichkeit“

Den Abschluss bildeten die Fetzer, die Haus- und Hofband der Brauerei Schumacher und auch seit Beginn bei den Mädchensitzungen dabei. Da Stefan Kleinehr sie als letzten Programmpunkt angekündigt hatten, wollten die Närrinnen sie nicht von der Bühne lassen, sie spielten ihr volles Repertoire durch. Auch wenn danach die ersten (Ehe)männer einen Blick in den Saal riskierten, die Mädels sangen und tanzten weiter nach der besten Mädchensitzung im rheinischen Karneval.

Von wegen verflixtes 7. Jahr!

Die Karnevalsehe zwischen dem AVDK und dem BKG Heimatverein Neuss - sprich: „Sitzung ohne Namen“ – im Zeughaus Neuss ist lebendig wie eh und je. Die Gründe liegen auf der Hand. Zum einen ist die finanzielle Grundlage dieser Ehe gegeben durch das großzügige Sponsoring der Volksbank Düsseldorf-Neuss, die es dem AVDK ermöglicht, Jahr für Jahr ein Programm mit den Spitzenkräften des rheinischen Karnevals zusammen zu stellen. Zum anderen sorgen die souveräne Sitzungsleitung durch den Präsidenten des AVDK Stefan Kleinehr und die fantasievoll gekleidete Narrenschar, die begeistert mitgeht, für die Stimmung. die die Ehe jung hält. Beweis: Die Sitzung 2014 ist bereits ausverkauft.

Es war aber auch wirklich ein toller Abend! Dem Einmarsch der Vertreter des BKG Heimatverein Neuss und dem kompletten Elferrat des AVDK folgten die Prinzenpaare der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Neuss begleitet vom Spielmannszug und der Tanzgarde der Prinzengarde blau weiss. Aus dem Tanzkorps des TSV Neuss-Norf, in diesem Jahr zum ersten Mal die offizielle Tanzgarde des Neusser Heimatvereins, begeisterte ihr 14-jähriges Tanzmariechen die Neusser Jecken. Genau wie die Show der Tanzgarde der kath. Jugend Düsseldorf, die Jahr für Jahr mit einer neuen Choreografie überrascht, die Ihresgleichen sucht. Natürlich wurde auch reichlich gelacht, dafür sorgten Klaus Rubbrecht mit seinem Affen Willi, Knacki Deuser und der Ehrensenator des AVDK, Guido Cantz.

Querbeat fegte wie ein Wirbelwind über die Bühne und animierte die Narren bei Samba-Rhythmen zu den ersten Tanzeinlagen. Mit der Micky Brühl Band, den Räubern und zum Abschluss mit den Swinging Funfares wurde gesungen, geschunkelt und getanzt: Gut, dass es genügend Bier gab, um das kochende Zeughaus abzukühlen. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Übrigens, die selbstgemachten Frikadellen waren ein Gedicht! Rundherum ein toller Hochzeitstag des AVDK mit dem BKG Heimatverein Neuss unter kräftiger Beihilfe des Trauzeugen Christian Feldbinder, dem Verantwortlichen der Volksbank Düsseldorf-Neuss.

Die „Mädchen-Sitzung“ begann offiziell am Dienstag, 7.2.2012 um 19.00 Uhr mit dem umjubelten Einzug des Elferrats des AVDK, inoffiziell schon eine Stunde früher. So gut wie alle hatten ihre Eintrittskarten schon bei der Mädchensitzung im vorigen Jahr geordert und so gab es ein fröhliches Begrüßen und Begutachten der neuen Kostüme über alle Tische hinweg. Die meisten „Mädchen“ zwischen 16 und 86 hatten sich bei der Kostümwahl aber auch richtig Mühe gegeben.

Bei dieser erwartungsvollen Fröhlichkeit hatten alle Künstler leichtes Spiel, aber es gilt auch: Je besser das Publikum, umso mehr steigern sich die Künstler. Und die gingen alle mit strahlenden Gesichtern von der Bühne. Knacki Deuser erntete neben den vielen Lachsalven auch einen Lachkrampf, nicht die schlechteste Beifallsbekundung. Danach mussten die Bänke im Schumacher ihre erste Bewährungsprobe überstehen, die Swinging Funfares heizten die Mädels richtig auf, toll wie die auf 28x50cm ihre Tanzkünste demonstrierten. Dann kamen Klaus und Willi. Hätte Klaus, der beste Bauchredner im rheinischen Karneval, dem Publikum erklärt, der Affe Willi wäre erst in letzter Minute gekommen, weil er im Stau stand, die meisten? hätten es geglaubt: Die Show ist einfach perfekt, Willi ist so lebendig!

Die „Räuber“ kamen. Das heißt, erneuter Bänke-Stresstest. Spätestens jetzt“ stand das letzte Mädchen parat“, et jing dat Trömmelche mit Düsseldorf helau! Danach schaffen es nur wenige, den Puls auf den nächsten Wortbeitrag runter zu fahren. Der diesjährige Ehrensenator des AVDK, Guido Cantz, hatte damit keine Probleme. Nach zwei Sätzen hatte er die Mädels im Griff. Kein Wunder, als Papa einer einjährigen Tochter bist du automatisch der Schwarm des weiblichen Geschlechts. Wie das bei einer Mädchensitzung sein muss, beim anschließenden Empfang des Prinzenpaars hatte Venetia Anke das Sagen. Prinz Thomas II verschwand daher einfach zwischendurch im Publikum, wahrscheinlich genießt er die Mädchensitzungen mehr als alle anderen.

Schon bei der Brauhaussitzung des AVDK begeisterte Christian Pape die Narren, doch den Programmgestaltern des AVDK Stefan Kleinehr und Oliver Decker war schon vorher klar: Der Wortbeitrag gefällt auch den Mädels, aber die Tanzeinlage mit seinem Keyboard Spieler und musikalischem Leiter Dr. Stefan Bimmermann, reißt alle von den Stühlen – wenn es denn welche gegeben hätte – so mussten wieder die Bänke ihre Qualität beweisen. Den Abschluss des Programms gestalteten die Fetzer, und die gaben alles. Zugaben ohne Ende und wenn es nach den Mädchen gegangen wäre, sie spielten immer noch.

„Brauhaussitzungen“ scheinen Mode zu werden, wieder eine Veranstaltung des AVDK, die immer mehr Nachahmer findet. Darauf sind wir ein wenig stolz, aber Original bleibt Original.

Schon beim Einzug des Elferrats wurde klar, warum. Stefan Kleinehr kündigte freimütig ein „Loch“ an, bevor die Veranstaltung richtig begonnen hatte: Der erste Redner bzw. sein Fahrer, hatte in Aachen verschlafen. Und dann wurde aus dem „Loch“ der erste Höhepunkt des Vormittags. Der Präsident des AVDK ließ die unter den Gästen weilenden vier Leibgardisten der Prinzengarde rot weiss aufmarschieren unter Führung des Sitzungspräsidenten von blau-weiss Klaus Jonas und der Marketenderin Nina Thea Ungermann. Es gab standing ovations: Wen interessierte da noch der fehlende erste Redebeitrag.

Die Swinging Funfares sorgten danach dafür, dass auch die letzten, die sich Samstagabend auf etlichen Karnevalsveranstaltungen vergnügt hatten, wach wurden. Das ist das schöne bei den Gästen des AVDK: Auch bei ausgelassenster Stimmung, bei den Wortbeiträgen hören die Jecken zu. So konnten Peter Fassbender und Willibert Pauels gekonnt ihre Pointen setzen; auch wenn einige im Publikum diese Künstler sicherlich nicht zum ersten Mal in dieser Session gehört hatten. Christian Pape mit Partner jedoch waren für die meisten neu und nicht zuletzt die herrliche Tanzeinlage sorgte für Begeisterung. BOB und de Fetzer waren dafür verantwortlich, dass die Stimmbänder ordentlich strapaziert wurden. Aber ihre diesjährigen Lieder sind auch einfach Klasse. Wie auch die Swinging Funfares warben alle um die Stimmen für das schönste Karnevalslied der Session im WDR. Ein Tipp für Unentschlossene: Einfach 3x anrufen (oder auch 3x11) und jedem seine Stimme geben, verdient haben es alle.

Ein Eintrittspreis von 13,33 €, gewohnt leckeres Essen und Trinken, ebenfalls zu gewohnt niedrigen Brauhauspreisen, ein umwerfendes Programm mit einem launigen Präsidenten: Tut mir leid, liebe Karnevalsfreunde, die Sitzung 2013 ist schon ausverkauft.

MER LÄWE JETZT – AFTERWORK OP RHEINISCH

Bitterkalt war es – und die Narren, die vor der verschlossenen Tür des Henkel-Saals auf Einlass warteten, waren froh, als die Türen, etwas früher als angekündigt, geöffnet wurden. Warmtanzen war angesagt. Die meist verkleideten Jecken wurden zusätzlich animiert von der Tanzgarde der katholischen Jugend, die als erste Darbietung mit einer fantastischen Choreografie zu begeistern wusste. Einfach toll, was sich Ulla Gerling jedes Jahr neu einfallen lässt.

Gelegenheit zum Tanzen bot die Raumaufteilung zur Genüge, waren doch die meisten Jecken locker um Stehtische gruppiert, die Zwischenräume boten genügend Platz. Es fehlte nur noch die entsprechende Stimmung: Für die sorgten dann Guido Cantz und das Prinzenpaar. Aber dann gab es kein Halten mehr: Mit einer Mischung aus Disco-, Pop- und Karnevalsmusik sorgten die Kölner und Düsseldorfer Bands - BOB – Domstürmer – Kölsche Bengels – Swinging Funfares – Räuber - dass die Tanzbeine in Bewegung blieben.

„MER LÄWE JETZT“ eine Afterworkparty zwischen Sitzung und Ball, eben „op rheinisch“ wird sicherlich in den nächsten Jahren noch mehr Freunde finden.

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„Närrischer Dienstag“, ein Markenzeichen im rheinischen Karneval.

Seit 19 Jahren lädt der AVDK zur mittlerweile größten Sitzung im Düsseldorfer Karneval ein, traditionell mit einem „Kölner Programm“ mit allen Stars und Bands, die entweder in Köln zu Hause sind oder dort die vielen Sitzungen beherrschen, traditionell vor einem Düsseldorfer Publikum, das die Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals begeistert feiert.

Optisch hat sich allerdings ein Riesenwandel vollzogen: Sah man in den ersten Jahren fast ausschließlich das „kleine Schwarze“, begleitet von Fliege oder Krawatte, so schmücken heute fast 1.700 Düsseldorfer Narren den Festsaal des Maritim mit den schönsten und ausgefallensten Kostümen. Entsprechend ist die Stimmung, denn als Teufelchen, Pirat, Clown oder Engelchen lässt es sich eben lockerer auf den Stühlen tanzen.

Schon im Foyer wurden die Narren durch das Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth auf den unvergleichlichen Abend eingestimmt, so dass dem einmarschierenden Elferrat des AVDK mit Düsseldorfer Prinzenpaar unter Begleitung der Prinzengarden Rot-Weiss und Blau-Weiss im Saal ein unglaublicher Empfang bereitet wurde. „De Räuber“ als Eisbrecher wunderten sich schon ein wenig, dass gar kein Eis zu brechen war – alle waren schon „auf 100“. Klaus und Willi, Marc Metzger alias Blötschkopp, Guido Cantz, Willibert Pauels und Bernd Stelter sorgten dafür, dass die Lachmuskeln keine Langeweile bekamen, die Paveier, Bläck Fööss, die Cöllner leisteten ihren Beitrag für eine ausgelassene und überschäumende Stimmung, bevor nach Mitternacht „Brings“ für den tanzenden Höhepunkt sorgten – wäre da nicht noch die „Luftflotte“ mit ihren sensationellen akrobatischen Tanzeinlagen gewesen.

Wer nicht am nächsten Tag arbeiten musste, konnte es sich leisten, den herrlichen Abend noch bei einigen Bierchen ausklingen zu lassen, wer arbeiten musste, konnte es sich eigentlich nicht leisten, tat es aber trotzdem - wer will nach so einem Abend schon direkt ins Bett?

Guido Cantz ist Ehrensenator beim AVDK

Höhepunkt im Alten Kornhaus in Düsseldorf-Niederkassel beim Senatorenempfang des AVDK am 25. November vor über 100 geladenen Gästen: Anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums erhält Guido Cantz die Ehrensenatorenwürde. Präsident Stefan Kleinehr begründet in seiner Laudatio die Ehrung mit der 17-jährigen intensiven künstlerischen Beziehung des AVDK zu dem überaus beliebten Büttenredner und Entertainer. Guido Cantz kommt aus Porz , wie er immer wieder gern betont, und ist mittlerweile nicht nur einer der führenden Protagonisten im rheinischen Karneval, sondern auch ein bekannter Showmaster im deutschen Fernsehen. Mit Sicherheit ist er der häufigste Gast bei den Veranstaltungen des AVDK. Mit seinem begeisternden Auftritt – im Plauderton – vor seiner Ehrung bewies er wieder einmal seine einmaligen Qualitäten. Der AVDK freut sich noch auf viele Auftritte mit vorprogrammierten Lachsalven unseres Ehrensenators Guido Cantz.

Bilder 2011/2012

17.09.2011 - Henkel-Saal, Ratinger Str. 25, Düsseldorf

Pünktlich zum Fassanstich in München feierten wir mitten in der Düsseldorfer Altstadt einen reinischen Ableger. Die Ardotaler Musikanten und die Bamberger sowie Stargast Axel Fischer mit seinem Hit „Traum von Amsterdam“ sorgten für zünftige Musi, bayerische Schmankerl und Wiesnbier für das leibliche Wohl, und unsere Gäste für Riesenstimmung.

Der Express schreibt..

Die Bühne des Henkel-Saals schmückte ein wunderschönes Gemälde der alten Ratinger Straße um 1930. Diese tolle Aussicht wollte der Elferrat des AVDK dem närrischen Volk nicht nehmen und verzog sich nach Einmarsch und Begrüßung durch den Präsidenten Stefan Kleinehr in die hintere Ecke des Saales. Nein im Ernst, die Bühne ist schon ein wenig klein und es gab keinen Grund den Elferrat zu bedauern, es stand immer ein Fässchen Schlösser Alt auf dem Tisch. Außerdem nutzten einige Elfer die musikalischen Programmpunkte (Swinging Funfares, BOB-Band ohne Bart, Räuber) zu eigenkompositorischen Balleteinlagen auf der hinteren Empore. Gegen 23.15 Uhr gab es dann noch einen zweiten Auftritt: Das normalerweise so gefürchtete Loch – eine Künstlergruppe war im Verkehr hängen geblieben – veranlasste den Präsidenten des AVDK seine Elfer wieder auf die Bühne zu holen, um vorzuführen, wie wenig so ein paar Fässchen einem gestandenen Düsseldorfer Elferrat anhaben können.

Und die immer noch fehlenden 10 Minuten? War denn kein Arzt da? Aber ja, Wolfgang Scheelen, in der Düsseldorfer Jazz-Szene kein Unbekannter, wurde im Arztkittel von Stefan Kleinehr auf die Bühne komplimentiert und brachte mit seiner Mundharmonika den Saal zum Toben. Das zeichnet ein gutes Orchester aus: ARDO fand nicht nur auf Anhieb die richtige Tonart, die Begleitung war so perfekt, dass spätestens beim zweiten Stück das närrische Publikum überzeugt war, das ganze gehört zum Programm. Apropos Programm: Das war mit den Büttenrednern Achnes Kasulke, alias letzte deutsche Putzfrau vor der Autobahn, Jürgen B. Hausmann alias Jürgen Becker und Willibert Pauels, alias ne bergische Jong hochgradig besetzt. Die Rheinveilchen lieferten zusätzlich den akrobatischen Augenschmaus und die Kalauer den kabarettistischen Gesangspart. Und der Elferrat sah auch um ein Uhr noch gut aus.

Zu Beginn –vor 5 Jahren – war es so eine Art „Nachbarschaftshilfe in Karneval“, die der älteste Düsseldorfer Karnevalsverein bei den Heimatfreunden Neuss leistete. Mittlerweile ist die Sitzung ohne Namen nicht nur eine Tradition, die beiden Vereinen riesigen Spaß macht, sie ist auch mit Hilfe der Volksbank Düsseldorf Neuss – großer Dank an PR-Direktor Christian Feldbinder - die beste Karnevalssitzung in Neuss. Nur von Neuss? Urteilen Sie selbst: Das würdevolle Zeughaus bebte, als zu Beginn die „Altstädter“, eines der traditionellen Kölner Reiterkorps einmarschierte.

Dann ging es 5 Stunden unter der souveränen Leitung von Stefan Kleinehr, dem Präsidenten des AVDK, Schlag auf Schlag. Die Fernsehstars Guido Cantz und Bernd Stelter begeisterten ebenso wie die neuen Größen am Karnevalshimmel Marc Metzger (alias Blötschkopp) und Martin Schopps, die Luftflotte machte ihrem Namen alle Ehre und die Räuber, die Rabaue und zum Schluss die Bläck Fööss brachten das närrische Volk zum Toben. Eigentlich war die Sitzung schon zu Ende, doch es gab einen weiteren Höhepunkt, Olaf Henning holte sein Lasso raus. Einfangen brauchte er die Narren bestimmt nicht, sie wollen alle freiwillig im nächsten Jahr wiederkommen.

Wer dabei war, weiß es: „Es kann nur eine geben“, die original Brauhaussitzung im Stammhaus der Schumacher Brauerei. Einmarsch des Elferrats des AVDKs um 11.00 Uhr zu einem in Vorfreude jubelndem närrischen Volk. „Ne kölsche Schutzmann“ als Eisbrecher war zum ersten Mal beim AVDK und von den Narren so begeistert, dass er sich spontan zu einer Liebeserklärung an das Düsseldorfer Publikum hinreißen ließ: „ Sensationell wie Ihr einen Kölner Redner aufgenommen hat, das wäre umgekehrt – und ich muss sagen leider – in Köln nicht möglich.“ Der AVDK kennt sein Düsseldorfer Publikum und baut seit Jahren darauf mit den besten Künstlern im Karneval, egal ob aus Köln, Neuss, Remagen, Dormagen dem bergischen Land oder sogar aus Westfalen wie der begeisternde Bernd Stelter, der nach dem Düsseldorfer Prinzenpaar die Herze der Narren eroberte.

Vorher hatten BOB die Narren eingeheizt, singen und tanzen macht durstig und so leckeres Bier zu normalen Brauhauspreisen verführt ganz schön, die wenigsten kamen mit den 20 € Verzehranteil in der 33€-Eintrittskarte aus. Klaus mit Affe Willi und Winfried Ketzer sorgten für die Lachsalven, die Fetzer und die Swinging Funfares für die Gesangs- und Schunkelattacken. Übrigens herzlichen Glückwunsch an den Präsidenten des AVDK Nicht, weil er souverän durchs Programm führte, da ist er der Beste. Obwohl, eigentlich ist das keine Selbstverständlichkeit, da gibt es viele Gesellschaften im Rheinland, die den AVDK um so einen (Sitzungs)präsidenten beneiden. Der Glückwunsch gilt Stefan Kleinehr für 25 Jahre musikalischer Leiter der Swinging Funfares. Wie schön, wenn eine Sitzung schon um 11 Uhr beginnt, dann ist schon Schluss, wenn es noch hell ist, und wer geht schon im hellen nach Haus.

Bilder 2010/2011